SchreiBabyAmbulanz – 06. Juni 2012

Die Schrei-Baby-Ambulanz bietet Familien mit geringem Einkommen eine Krisenbegleitung an und unterstützt Eltern mit Schrei-Babys. Da die Eltern pro Sitzung immer nur so viel zahlen müssen wie sie entbehren können, und es keine kommunale oder staatliche Förderung gibt, ist die Schrei-Baby-Ambulanz auf Spenden angewiesen. Die Finanzierungslücke von 5.000 Euro konnte nun durch die Spenden von Radio Hamburg Hörer helfen Kindern und der Hanse Lounge geschlossen werden.

Die Schrei-Baby-Ambulanz bietet erste Hilfe in Extremsituationen und Krisenintervention zur Prävention von Gewaltübergriffen auf Babys und Kleinstkinder bis 3 Jahre. Wenn Babys lang anhaltend und exzessiv schreien oder Schlafstörungen und Unruhezustände haben, finden auch die Eltern keine Ruhe mehr. Sie fühlen sich hilflos, verzweifelt, körperlich erschöpft und entwickeln Wut gegen die Babys. Zusätzlich werden sie von Schuldgefühlen und Versagensängsten geplagt. Dem entgegnet die Schrei-Baby-Ambulanz mit körper- und gesprächstherapeutischen Methoden für die Kinder und die Eltern.

Mareike Kachel von der SchreiBabyAmbulanz, Tatiana v. Keller und Monika Wiborny von der SchreiBabyAmbulanz (v.l.n.r) bei der Scheckübergabe.
Mareike Kachel von der SchreiBabyAmbulanz, Tatiana v. Keller und Monika Wiborny von der SchreiBabyAmbulanz (v.l.n.r) bei der Scheckübergabe.