Kinderbetreuung für Cord und Georg aus Egestorf

Damit die Kinderbetreuung in der Familie Büttinghaus aus Egestorf weiterhin gesichert werden kann, benötigt die Familie insgesamt 12.000 Euro.

Bis zum 28. März 2015 führten  Silke und Jörg ein glückliches Familienleben. Die 31-jährige Silke ist im 8. Monat mit ihrem zweiten Kind schwanger, als sie morgens vor ihrem Mann zusammenbricht und panisch schreit, sie könne weder Arme noch Beine spüren. Minuten später wird Silke mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Schlaganfall im Hirn, Silke hat ein Aneurysma und zusätzlich starke Hirnblutungen. Die Überlebenschance liegt bei unter zehn Prozent. Das Leben des ungeborenen Kindes wollen die Ärzte aber auf jeden Fall retten. Der kleine Georg kommt mit 3000 Gramm und 51 Zentimetern gesund auf die Welt.

Gefangen im eigenen Körper, Silke überlebt, aber leidet seitdem am Locked-in-Syndrom (LIS). LIS-Patienten sind bei vollem Bewusstsein, aber komplett bewegungsunfähig. Lediglich die Augen können sie bewegen, um zu kommunizieren. Vater Jörg (39) kämpft für seine Familie. Er weiß, Silke muss zurückkommen. So oft es geht besucht er sie gemeinsam mit den Kindern, dem zweijährigen Cord und dem acht Monate alten Georg, um sie am Leben teilhaben zu lassen und den Kindern Zeit mit ihrer Mutter zu ermöglichen. Kleine Erfolge sind bereits, dass sie ihre linke Hand und den Kopf ein wenig bewegen kann – das ist ein Wunder. Seine komplette Zeit und komplettes Geld steckt er in die Therapie der Ehefrau und die Betreuung seiner Kinder. Am 22.12.2015 kommt Silke tatsächlich nach Hause und die Familie führt dort die Therapie und Pflege fort.

Eine 24-Stunden-Betreuung für die beiden Jungs ist notwendig. Zusätzlich zu den normalen Kosten einer vierköpfigen Familie, hohen Zusatzkosten für die Therapie und Pflege der Mutter kommt die Betreuung der beiden Kinder hinzu: Zwei Kindermädchen kümmern sich abwechselnd 24 Stunden am Tag um die Söhne der Familie. Kosten: 8.000 Euro im Monat. Vater Jörg möchte, dass seine beiden Jungs in ihrem geschützten Zuhause aufwachsen, deshalb kommt im Moment nur diese Lösung in Frage.

Im Rahmen des Spendenmarathons von Radio Hamburg Hörer helfen Kindern engagieren wir uns mit einer Teilspende i.H.v. 7200 €.